Auf der Jagd nach Relevanz, effektives Twitter Monitoring – Wir sind Amazonas! Arbeiten mit Streams von Twitter und Co.
Erstellt von scoopcamp am 08.09.2009 09:03 Uhr
Hier kommen aktuelle Infos zum Workshop über Microblogging, der von Sven Wiesner und Marcus Schwarze gehalten wird. Beiden legen unterschiedliche Schwerpunkte. Sie eint aber die Faszination an einem Thema: Twitter.
Sven Wiesner, Auf der Jagd nach Relevanz, effektives Twitter Monitoring
Es Bedarf schon einer sehr guten Spürnase oder jeder Menge Zeit, die gesuchten Informationen aus dem Nachrichtenkanal Twitter zu fischen.
Doch das angeln im Microbloggingteich lohnt, hier finden Neuigkeiten und Meinungen schließlich in Echtzeit statt. Berichtet wird ungefiltert und oft direkt vor Ort durch Augenzeugen. Wertvolle Inhalte, die mit den richtigen Tools schnell sichtbar gemacht werden können. In diesem Workshop erfahren Sie konkret mit welchen kostenfreien Diensten und Werkzeugen Sie effektiv und zeitsparend Twitter Monitoring betreiben können, und sich so den Wissensvorsprung durch die User zu nutze machen können.
Marcus Schwarze, Wir sind Amazonas! Arbeiten mit Streams von Twitter und Co.
Twitter ist nur eine Übergangserscheinung. Was langfristig bleibt, ist das Echtzeitweb: ein Amazonas von Streams aus Statusmeldungen, Beobachtungen, Linkempfehlungen, Hinweisen auf Fotos und Videos. Künftig wird es egal, ob Einzelbeiträge über Twitter oder Facebook verbreitet werden, über StudiVZ oder noch ganz anderen Plattformen wie von Google oder Microsoft: Langfristig wabern Einzelbeiträge von Teilnehmern (Lesern wie Medien) aus unterschiedlichen Quellen durchs Web, kopieren sich von hier nach dort und werden auf allen Plattformen sichtbar: auf persönlichen Webseiten, in Anwendungen, im E-Mail-Postfach und auf dem Handy. Und die Leser lernen nach und nach: Wenn eine Nachricht wichtig genug ist, findet sie mich von allein.
Wir Medienschaffenden finden darauf eine Antwort, indem wir zweierlei machen: erstens mitmachen; und zweitens: qualifiziert mitmachen. Qualifiziert heißt: Wir müssen uns selbst zügeln, ausprobieren, falsch liegen und verwerfen; vernetzen, gegenseitig kontrollieren und transparenter werden. Die Beiträge von Journalisten mit Ethos und der Sicherheit eines Verlagshauses und von Redaktionen im Hintergrund werden gefragter denn je. Nur dann gelingt Verwerfen; und nur mit dieser Sicherheit spielen wir auch weiterhin die erste Geige. Qualität, dieses merkwürdige Merkmal, wird gewinnen. Im Workshop will ich dieses Merkmal mit den Teilnehmern erarbeiten.


[...] Marcus Schwarze von der HAZ vor lichten Reihen philosophieren. Wir hatten zusammen den Track “Auf der Jagd nach Relevanz, effektives Twitter Monitoring – Wir sind Amazonas! Arbeiten mit Stream… [...]
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